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33036
Umverlegung von Trinkwasserleitungen für den Ausbau der Straßenbahnstrecke nach Halle Neustadt

33036....Trinkwasser DN600, Sonderbauwerke, Vortrieb, Riebeckplatz in Halle / Saale
Rohrverlegung DN 600 Stahl im BA 10.2
Rohrverlegung DN 600 Stahl im BA 10.2
Fachgebiet:
Trinkwasserversorgung
Leistungsumfang:
HOAI §41-44 Ingenieurbauwerke
Lp 1-7
örtliche Bauüberwachung
Planungszeitraum:
2003 - 2005
Bauzeitraum:
2004 - 2005
Wertumfang:
869 T€
Bauherr/Auftraggeber:
Hallesche Wasser und Abwasser GmbH
Adresse:
06108 Halle Bornknechtstraße 5
Kontakt/Ansprechpartner:

- Neubau 195m TWL DN 600 Stahl BA2
- Neubau   90m TWL DN 600 Stahl BA3
- Neubau 270m TWL DN 600 Stahl BA4
- Neubau 125m TWL DN 600 Stahl BA5
- ungesteuerte Durchörterung; Schieberbauwerke

 

Im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Riebeckplatzes infolge des Straßenbahn-Trassenneubaues zwischen Halle-Neustadt und Hauptbahnhof wurden als vorbereitende Maßnahmen umfangreiche Medienumverlegungen erforderlich.

Die ehemals Hallesche Wasser und Abwasser GmbH unterhält im Bereich Riebeckplatz eine Trinkwasser-Ringleitung DN 600 mit Anbindungen in die Franke- und Obere Leipziger Straße (west), die Magdeburger- und Volkmannstraße (Nord), die Delitzscher Straße (Ost) und in die Merseburger Straße (Süd). Infolge der um bis zu 6 m gegenüber dem bestehenden Geländeniveau abzusenkenden Straßenbahntrassen waren in Planung und Ausführung für die gesamte Ringleitung sowohl Tieferlegungen als auch gänzlich neue Trassen erforderlich.

Die Realisierung erfolgte in 4 Bauabschnitten (BA 10.2 bist BA 10.5) entsprechend der Abfolge bei den maßgebenden Bauleistungen zur Umgestaltung des Platzes bzw. der Straßenbahntrassen und wurde mit 4 verschiedenen Baufirmen umgesetzt.

Bei Planung und Ausführung war zu beachten, das die Außerbetriebnahme der vorhandenen Leitungsabschnitte jeweils erst nach Fertigstellung der neuen Teilstücke möglich war. Die neue Ringleitung wurde nicht in duktilem Gußeisen, sondern aus PE-ummantelten Stahlrohren gebaut. Vorhandene Schieberschächte wurden entweder saniert und umgerüstet, oder, wenn nicht mehr benötigt, rückgebaut bzw. verfüllt. Besondere Herausforderungen bei der Realisierung lagen darin, das die Trassenlagen- und tiefen für den Endausbauzustand geplant waren, die Realisierung aber als vorgezogene Maßnahmen vor den eigentlichen Geländehöhen-Regulierungen stattfanden. Dadurch ergaben sich z. T. erhebliche Verlegetiefen. Bei größeren Trassentiefen erfolgte die Verlegung in Einzelabschnitten daher innerhalb von Stahl-schutzrohren, die z. T. bereits vorhanden waren (ehemals TW-Leitungen DN 800), oder mittels Rohrvortrieb neu eingebracht wurden.

 

 

Schachtumbau im BA 10.2
Schachtumbau im BA 10.2
Vorgefertigte Rohrelemente DN 600 im BA 10.2
Vorgefertigte Rohrelemente DN 600 im BA 10.2
Vorhandener Schieberschacht DN 600 im BA 10.5
Vorhandener Schieberschacht DN 600 im BA 10.5
Winterbau Schutzrohrpressung im BA 10.3
Winterbau Schutzrohrpressung im BA 10.3
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