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32005 Pfälzer Straße - Wiederherstellung der Verkehrsanlage

32005....Pfälzer Straße - Wiederherstellung der Verkehrsanlage
Pfälzer Straße, Ist-Zustand
Pfälzer Straße, Ist-Zustand
Fachgebiet:
Straßenbau
Leistungsumfang:
HOAI §46 Verkehrsanlagen
HOAI §55 Technische Ausrüstung
LP 1-8
örtliche Bauüberwachung
Zustandsbewertung
Anfrage TÖB
Variantenuntersuchung
Planungszeitraum:
2014 - 2015
Bauzeitraum:
2016 - 2017
Wertumfang:
ca. 1,10 Mio. € nach Kostenberechnung
Bauherr/Auftraggeber:
Stadt Halle (Saale)
Adresse:
06100 Halle (Saale) Marktplatz 1
Kontakt/Ansprechpartner:
Fachbereich Bauen, Herr Mahler 0345 2212407
steffen.mahler@halle.de

Haupt-Kennwerte:
Länge: ca. 315 m
Breite Straßenkorridor: ca. 12,50 m
Oberfläche Straße: Großpflaster/Asphalt, Granitborde
Oberfläche Gehweg: Granitplatten, Mosaikpflaster, in Zufahrten: Granitpflaster

 

Die Pfälzer Straße befindet sich in der Altstadt von Halle im Bereich der Klausvorstadt. Die Straße erschließt ein Gebiet, das vorwiegend durch Wohnen besiedelt ist. Sie steht in Verbindung mit der Ankerstraße und der Franz-Schubert-Straße. Die Straße liegt im Einzugsbereich der Saale, des Flutgrabens und des Mühlgrabens und wurde vom Junihochwasser 2013 überschwemmt. Nach dem Rückgang des Hochwassers waren umfangreiche Schäden an der Straßenkonstruktion wie großflächige Risseausbildungen und Ausbrüche, Aus- und Untersprülungen von Pflaster und Bordanlagen zu verzeichnen.

Zu Beginn der Planung wurde eine Bestandsaufnahme der Oberflächen durchgeführt mit dem Ziel, eine Entscheidungsgrundlage für die Wiederverwendung oder den Neubau zu erhalten. Ergebnis der Analyse war, dass in Teilen das vorhandene Großpflaster für die Parkflächen wiederverwendet werden kann, die neue Fahrbahn wird in Asphalt erstellt. Für die Granitborde und -platten wäre eine umfangreiche Aufbereitung notwendig, was aufgrund der geringen Menge an intaktem Material als unwirtschaftlich eingestuft wurde. Insgesamt stellt die Maßnahme hohe denkmalschutzrechtliche Anforderungen bezüglich der Gestaltung der Oberflächen, da sie sich innerhalb der Altstadt von Halle befindet.

Weiterhin wurden die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme gebeten. Der Leitungsbestand der Versorgungsträger wurde in einem koordinierten Leitungsplan zusammengefasst. Danach ergibt sich eine hohe Mediendichte besonders in den Gehwegbereichen. Aktuelle Planungen der Versorgungsträger wurden ebenfalls mit eingearbeitet.

Im Rahmen der Planung wurden mehrere Varianten der Oberflächengestaltung diskutiert und im Vorentwurf die Vorzugsvariante weiterverfolgt. Dabei war eine enge Abstimmung mit den Planern der angrenzenden Maßnahmen in der Franz-Schubert-Straße und der Ankerstraße notwendig.

Besondere Beachtung bei der Planung erforderte die Vielzahl an Zwangspunkten an Einfahrten und Eingängen, für die weiterhin die Zufahrt bzw. der Zugang gegeben sein muss. Ebenso wurde die Trasse nach den anerkannten Regeln der Technik höhenmäßig neu eingepasst, wobei die Anpassungsbereiche an den Häuserfassaden so gering als möglich gehalten wurden.

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